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Renate G.

Bodo Schiffmann behauptet, sie seien keine Minderheit, die anderen seien nicht da, weil sie Angst um ihre Arbeit hätten, sie würden ihnen schreiben. Das stimmt. Aber von der Mehrheit sind sie immer noch weit weg. Denn so viele Mails sind es gar nicht. Wir stellen einige vor.

Als LehrerIn hat man eine besondere Verantwortung. LehrerInnen sind einen Großteil des Tages mit den Schülern zusammen, prägen sie. Selbst wenn sie schlecht unterrichten, haben sie einen großen Einfluss. Einen erheblichen Einfluss, werden oft zu Vertrauenspersonen.

Es kommt daher nicht von ungefähr, wenn ein Schulleiter eine seiner Lehrerinnen anweist, Hygienevorschriften zu befolgen und „nicht im Dienst irgendwie geartete Verschörungstheorien“ zu verbreiten. Genau zitiert Renate selbst in ihrer E-Mail:

„Ich weise Dich hiermit an, das Du Dich an die gesetzlichen Vorgaben und an die am ELBK getroffenen Hygienevorschriften hältst, diese entsprechend umsetzt und Du nicht im Dienst irgendwie geartete Verschörungstheorien verbreitest.“

Hervorhebung von Renate selbst

Wir haben nicht nachgeschaut, wie dieser Schulleiter heißt – obwohl wir wissen, an welcher Schule beide sind -, aber er weiß bei Renate G., Lehrerin, 63 Jahre, woran er ist. Sonst hätte er diese Anweisung nicht so erteilt.

Renate unterrichtet Sport sowie Gesundheit und Pflege an einem Berufskolleg in Nordrhein-Westfalen. Ihre Schüler sind nach ihren eigenen Angaben „Förderschüler, Schulmüde, Geflüchtete“; wie sie sagt, macht sie diese Arbeit, „um den schwächsten Jugendlichen dieser Gesellschaft Unterstützung“ zu sein.

Wenn Renate Unterstützung sein wollte, dann würde sie es nicht „ekelig“ finden, dass es eine Beschwerde über sie gab… sondern vielleicht zum Nachdenken bringen?

Was aber richtig ekelig ist, ist dass eine Klasse, in der ich Vertretung hatte, einen Beschwerdebrief über mich geschrieben hat. Ich bin mir sehr sicher, dass zwei ihrer Lehrer, zwei Coronafanatikerinnen, sie dazu bewegt hat.
Die eine von Ihnen trägt Mund-Nasen-Schutz und Visier im Unterricht, die andere MNS auch im Unterricht. Wir Lehrer brauchen im Unterricht keinen MNS tragen, was ich in der Vertretungsstunde auch nicht tat. Das kannte die Klasse wohl nicht. Nun werfen mir die Schüler (?) Respektlosigkeit ihnen gegenüber vor (das liest sich sehr von Lehrern eingegeben). Ich habe mich auch zur Schädlichkeit der Masken geäußert. Ich habe es bisher als meine Aufgabe angesehen, Schüler zu schützen und werde sie auch weiterhin schützen. Was Masken, Impfungen und Tests angeht werde ich wohl schweigen müssen wenn ich meine Arbeit nicht verlieren möchte.

Eine Sache des Respekts – das haben die Kids aus einer ihrer Klassen erkannt, aber sie selbst nicht.

Dabei ist Renate nicht nur Lehrerin, sondern auch „Heilpraktikerin (auf dem Papier) mit sechsjähriger Ausbildung in Psychotherapie“. Und sie meint, die Kinder zu schützen, wenn sie ihnen vorlebt und beibringt, dass die Masken unnötig seien, schädlich sogar? Wenn sie im Unterricht Videos von Bhakdi zeigt und den Vortrag von Frau Reiss?

Wenn sie in zweien meiner Klassen nachfragen werden sie erfahren, dass ich das Video vom Vortrag von Frau Reiss und Herrn Bhakdi gezeigt habe. Auch werden Sie erfahren, was ich von Masken halte, was der Schulleiter ja schon weiß. Gut, dass die Schülerinnen und Schüler sehr vergesslich sind was Unterrichtsstoff (Gesundheit und Pflege) angeht. Sie werden sich nicht an alle Details meiner Aufklärungsarbeit erinnern. Aber es wird reichen, mich als Verschwörungstheoretikerin zu entlarven, na ja ist ja auch schon passiert.

Eine Sache des Respekts?

Renate G. beschreibt das so locker-flockig ^^ und dann – kommt sie auf Missbrauch.

„Wenn ich alles so mache, wie die Politiker es sagen, dann passiert mir nichts“. Irgendwie sehe ich da eine Verbindung zum MB in der Kindheit oder später. Das Klammern an unser politisches System ist so stark, dass das schwer aufzuweichen ist. Man könnte meinen, Lehrer wären gebildet und offen für Neues. Nein, sie funktionieren ohne nachzudenken. Mit vier von über 100 Kollegen kann ich mich offen unterhalten.

Schön, ausgerechnet ein verkrachter, erfolgloser, antisemititischer Arzt und ein antisemitischer Universalbiologie-Prediger haben Renate davon überzeugt, dass alle Maßnahmen falsch sind. Und das gibt sie an die SchülerInnen weiter.

Was aber, wenn sie recht hatten, die Virologen und Epidemiologen? Was, wenn die Kinder aus Renates Klasse toll verstanden haben, was Renate ihnen sagen wollte? Was, wenn sie sich fortan nicht mehr um die Pandemiemaßnahmen scherten und zu ihren vorerkrankten Eltern nach Hause kamen oder den Großeltern?

Wir lassen Renate mit dieser Frage allein in der Nacht.

Und wir drücken die Daumen, dass es mit den restlichen drei Jahren am ELBK klappt.

Ups.


Dies ist eine Miniserie – alle Teile:

2 Antworten auf „Renate G.“

Der Tenor ist immer der selbe: ICH BIN WICHTIG! ICH HABE WAS ZU SAGEN UND WAS ICH SAGE IST ENORM WICHTIG! ICH KENNE DIE WAHRHEIT!
Hauptsache die Damen fühlen sich dann besser!

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