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Jörn, der freundliche Hygieneinspektor

Bodo Schiffmann behauptet, sie seien keine Minderheit, die anderen seien nicht da, weil sie Angst um ihre Arbeit hätten, sie würden ihnen schreiben. Das stimmt. Aber von der Mehrheit sind sie immer noch weit weg. Denn so viele Mails sind es gar nicht. Wir stellen einige vor.

Was ist denn jetzt ein Hygieneinspektor?

Einfach gesagt: das sind die Leute beim Gesundheitsamt, die dafür sorgen sollen, dass sich Infektionen nicht ausbreiten. Das wären dann genau die Leute, die man braucht, wenn es eine pandemische Lage gibt. Lustigerweise sind das auch genau die Leute, die man braucht, wenn es eine endemische, epidemische, pandemische Lage geben könnte.

Also, das sind die Leute, auf die es gerade ankommt.

Oder wie es beim „Berufsverband der Hygieneinspektoren/innen im Lande Niedersachsen e.V. “ heißt:

Hygieneinspektoren/innen übernehmen fach- spezifische Überwachungs- und Beratungs- aufgaben im öffentlichen Gesundheitsdienst. Der Infektionsschutz gehört zu den Kernaufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Die Aufgaben des Infektionsschutzgesetzes mit seinen Verordnungen müssen im übertragenen Wirkungskreis unter der Fachaufsicht des Landes erfüllt werden.
Das Infektionsschutzgesetz regelt u. a. die Infektionsprävention sowie besondere Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung konkreter und abstrakter Infektionsgefahren. Außerdem enthält es differenzierte Regelungen zum Schutz von Menschen in Gemeinschaftseinrichtungen. 
[…]
Hygieneinspektoren/innen sind in unteren Gesundheitsbehörden bzw. in Gesundheitsämtern sowohl im Innen- als auch Außendienst tätig. 

https://www.hygieneinspektoren-nds.de/berufsbild/

Und wer ist jetzt der Jörn?

Der Jörn ist so ein lieber. Der Jörn ist nämlich einer dieser Hygieneinspektoren, der kümmert sich um so Sachen wie Quarantäne und Abstandsregeln. Jörn ist für uns da. Oder wie der Jörn es sagt:

Ich bin einer der solche Verordnungen mit Abständen erarbeitet.

Fein, das ist ja total dufte von dir, du, da sagen wir unseren Dank, denn schließl…

Ich bin Hygieneinspektor am Gesundheitsamt und es macht mit [sic!] keinen Spaß mehr.

Äh … was?

Menschen in diesen Dimensionen einzusperren -ohne Grund- war nicht Grund meiner Berufswahl.

Ach so, klar, so verständlich, du Lieber … armer Jörn. Dass das zum Berufsbild gehört, stand wahrscheinlich auch nicht in der Berufsbeschreibung und es hat Dir auch keiner gesagt, aber sorg dich nicht, wir können das ja so gut nachfühlen, du. So gut.

SAG MAL, BEI DIR HACKT ES JA WOHL?

Bewege Deinen Hintern mal in ein Krankenhaus und schaue Dir Covid19-Patienten an. Dann siehst Du den Grund. Die Auswahl an Krankenhäusern wird ja größer, auch in der Gegend um Wetzlar. Nach 16 Jahren Rettungsdienst in Hannover solltest Du ja wissen, wie ein intubierter und beatmeter Mensch aussieht, oder weißt Du das auch nicht?

Also keinen Dank, sondern ein gepflegtes „F… Dich!“

Meinen Job werde ich wohl verlassen. Finanziell bin ich unabhängig. Ein paar Stunden Büro und Heimarbeit.
Eigentlich müsste ich gar nicht arbeiten. Was ich sagen will, ich habe sehr viel Tagesfreizeit und habe den Luxus mir den Job auszusuchen.

Job verlassen? Gut, je eher desto besser, denn einen Hygieneinspektor der sich im Oktober 2020 während einer Pandemie die Nüsse schaukelt, braucht keiner. KEINER, HÖRST DU?

… und atmen, atmen!

Jörn S. wohnhaft in der Gegend von Wetzlar, du klingst insgesamt so traurig, dass sich bestimmt viele Menschen finden werden, die Dir helfen werden, Deinen Job so schnell es geht zu verlassen. Nur für den Fall, dass Du es noch nicht allein geschafft hast.

Sollen wir mal einen Aufruf starten? Machen wir doch gern!

Wer also weiß, wer beim Landesgesundheitsamt oder der Landesregierung Niedersachsen (?) für den zuständig ist:
Jörn S. aus Driedorf, Hygieneinspektor beim Gesundheitsamt, möchte bitte so schnell es geht seinen Job verlassen und Platz machen für jemanden, der den Ernst der Lage erkennt.

Wer weiß, vielleicht kann ja der Herr Seitz helfen, der Chef vom Verband … dessen Adresse steht ja im Impressum.

Jörn macht sich ja solche Sorgen, dass die Mail nicht bei Samuel und Bodo angekommen ist. Wir bestätigen hiermit, dass die Mail bei Samuel eingegangen ist. Denn wir haben sie aus seinem Postfach.

Damit ist auch das „möchte noch nicht, das es auf mich zurückzuführen ist“ hinfällig.


Dies ist eine Miniserie – alle Teile:

4 Antworten auf „Jörn, der freundliche Hygieneinspektor“

„stand warscheinlich auch nicht in der Berufsbeschreibung“
*wahrscheinlich 😉
(Kommentar kann danach gerne gelöscht werden – bzw gebt ihn am besten gar nicht frei!)

Niedersachsen mit Fragezeichen.

Jörn nutzt eine E-Mail-Adresse des
Berufsverband der Hygieneinspektoren/innen im Lande Niedersachsen e.V., hygieneinspektoren-nds.de

Dass Wetzlar in Hessen liegt, ist klar, aber nach eigenen Angaben wohnt er „bei Wetzlar“, genauer in Driedorf.

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