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Die Konferenz: brennbarer, rechtsgeruckter Schwurbelschmalz

Für “Die Konferenz” haben sich bekannt rechtsdrehende Vollblut-Schwurbler und Mitglieder der Sekte OCG mit Xavier Naidoo und Kategory C zusammengetan. Heraus kam ein Schmusesong mit Rechtsruck.

Es wurde als Geheimprojekt bezeichnet … nur wenig wurde bekannt … ein paar Videofetzen, ein paar Fotos … nun ist es da:

Überraschung – es ist ein Lied. xD

Nein, Spaß beiseite: trotz all der Geheimnistuerei war es ja klar, dass diese Leute sich nicht im Tonstudio treffen, um eine Folge Hui Buh zu synchronisieren. Es wurde ein Song mit dem Titel “Heimat”.

Illuster war die Runde, die daran beteiligt war.

  • Thomas Grabinger (Digitaler Chronist)
  • Katharina Winkler (KlaTV, OCG)
  • Dr. Heinrich Fiechtner (derzeit Ex-AfD)
  • Oliver Janich
  • Gordon Pankalla (Anwälte für Aufklärung)
  • Matthäus Westfal (AktivistMann, OCG)
  • Sebastian Verboket (Youtube: “Fakten Frieden Freiheit”) 
  • Miró Wolsfeld (UNBLOGD)
  • Claudius Fabig (“Robert Matuschewski”)
  • Stefan Michels (“Stefan Raven”),
  • Daniel Mantey und Sam Jolig (MittelerdeTV, “Tagesskorrektur”, Sam schreibt 2020 gern als 2Q2Q)
  • Hans-Joachim Müller (QAnon-Reichsbürger)
  • CheckMateNews (son QAnon-Mülldumper auf TG)
  • BewusstTV (braunesoterische Verschwörungsmythen nach Jo Conrad und Michael Vogt)
  • Toni Tano (Mischung aus Wendler und Banane)
  • die Sängerin Angelika Weiz
  • irgendeine Doreen

Das ist eigentlich die C-Riege der Querfront-Schwurbler, alle irgendwie gesichtsbekannt, keiner richtig wichtig. Aber das macht dieses Event höchstens kurios, nicht interessant. Interessant wird es erst durch die folgenden:

  • Xavier Naidoo
  • Michael Grawe (Das Kulturstudio, Reichsbürgertum)
  • der türkische Rapper Ukvali (in dessen Alben gegen die Rothschilds, eine NWO gewettert wird und der auch von den Verschwörungsmythen HAARP und Chemtrails trällert)
  • Hannes Ostendorf (Rechtsrockband Kategorie C)

Für viele mag der Zusammenhang zwischen Reichsbürgern, antisemitischen Verschwörungsideologien und Naidoo schon bekannt sein. Und Michael “aus dem Hause” Grawe, ein Reichsbürgerli mit Hang zur Neuen germanischen Medizin und Verschwörungsmythen passt da halt – zumal er ein Tonstudio hat.

Aber Ukvali? Der Rapper aus der vierten Reihe? “Killuminati”? Doch, der ist einer, der genau in Naidoos Kerbe schlägt. Er startete die Facebookpage Killuminati4Wakeup, von der man munkelt, er habe sie an das Netzwerk um die verbotene Ansaar International verkauft. Die etwas radikalere TG-Gruppe “Killuminati Germany” wurde ihm ebenfalls zugerechnet. Am 01.08. war Ukvali in Berlin auf einem Wagen mit dem Rechten Eric Graziani („Patriotic Opposition Europe“) und ist überhaupt bei Querdenkern wie Eva Rosen und diesem Banane gern gesehener Gast. Ukvali hat schon einigen Hardcore-Antisemitismus auf seiner Fahne. Seine Zusammenarbeit mit Yannick D, Beatus, Kilez More bei “Gedankenverbrecher” lässt einen nun nicht nicht gerade verwundert den Kopf schütteln über seine Zusammenarbeit mit Naidoo und anderen Q-Rappern “aus der dritten oder vierten Reihe des Deutschraps, wenn überhaupt” (Der Tagesspiegel) bei den Rappbellions und dem Song “Ich mach da nicht mit”. Schließlich sprechsingen die nicht erst seit gestern von NWO, den Rothschilds, Sklavenmasken und Diktatur. Nun kommt noch die virtuelle Sprengung eines Impfzentrums dazu.

Ukvali ist kein unbeschriebenes Blatt.

Ob die Gruppierung “Gedankenverbrecher”, die glaubt, es reiche eine Guy Fawkes Maske zu tragen, um zu den coolen Mädels und Jungs zu gehören (nein, denen fällt nichts eigenes ein, das ist deren Problem), ob diese Gedankenverbrecher also von Ukvalis Stück inspiriert sind … keine Ahnung, aber wahrscheinlich ist es. Und das zeigt, wie leicht sich Menschen durch Musik verführen lassen.

Und jetzt begeben sich zusätzlich einige Damen und Herren YouTuber-Rapper-Coronaleugner-Anwaltsschwurbler alle zusammen mit schwer rechtslastigen Hooligan-Rockern ins Bett. Da gibt es kein “Hömma, das habe ich gezz aba nich gewuss, woll?”

Einmal googeln und man weiß, wer Ostendorf ist. Die Band Kategorie C taucht im Verfassungsschutzbereicht von 2010 unter „sonstige gewaltbereite Rechtsextremisten“ auf, wird aber nicht als Beobachtungsobjekt geführt. Gleichwohl weilen wir jetzt in Sphären von gewaltbereiten Hooligans und “Blood & Honour”-Rechtsterror: Hannes Ostendorfs Bruder Henrik Ostendorf, NPD-Kader, war bei einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Bremen beteiligt.

Hannes Ostendorf selbst zieht mit seinen Bands gern auch mal die Leute von Combat 18 (“Kampfgruppe Adolf Hitler”, C18) an:

Der C18-Struktur zumindest angebunden ist die neonazistische Hooliganband «Kategorie C – Hungrige Wölfe» (KC) um den Bremer Hannes Ostendorf, die mit zum Teil politisch unverfänglichen Songs über Freundschaft, Zusammenhalt und Fußballschlägereien auch viele sich „unpolitisch“ verstehende Hooligans erreicht. C18-Mitglieder besuchen häufig KC-Konzerte. 

https://exif-recherche.org/?p=4399#sub39

Xavier Naidoo weiß genau wer Ostendorf ist. Und dass er hier Gefilde verlässt, in denen es nicht mehr um Geschichten von “Kindern in Tunneln” geht. Naidoo ist ganz rechts angekommen.

Und sorry, die anderen wissen es auch. Ukvali war Naidoo ja schon immer auf den Fersen. Fiechtner und so mancher andere wie AktivistMann Matthäus Westfal verwundern nicht weiter, die müssen nicht doll rennen, um Naidoo in die Abgründe zu folgen.

Gymnasiallehrerin Katharina und Anwalt Pankalla bei eindeutig rechtslastigen und verfassungsfeindlichen Strukturen? Darf einen nur wundern, wenn man vergisst, dass die eine Führungsperson bei der den Holocaust relativierenden Sekte OCG des Ivo Sasek ist und der andere bei “Anwälte für Aufklärung”, Bruder im Geiste von Haintz.

“Heimat” soll ein Dankeschön an die Leute sein, die “die für dieses Land einstehen”, denn das tun nach deren Maßgabe nämlich nur so gut ne 5stellige Anzahl von Menschen. Klingt wie ein Abschiedslied.

Ein Schmusesong für das “Volk” (das sie nicht sind).

Eine Corona-Schwurbel-Hymne.

Nichts Schlimmes an sich.

Wäre da nicht, ja wäre da nicht die Tatsache, dass hunderte Schwurbler jetzt ein Liedchen trällern, ohne zu realisieren, welche subversiven Kräfte tatsächlich dahinterstecken. Die Querfront wird auf harmlose Art nach rechts verschoben. Und weitere Leute werden dazu kommen, die erst recht nicht wissen, was dahinter steckt. Wegen eines Liedes.

Xavier Naidoo ist heute am Ende seiner Reise zur dunklen Seite angekommen. Der ist nicht zu retten. Noch ist von Macht nichts zu spüren, aber er reißt gleich einige weitere mit – durch einen Schmusesong mit Rechtsruck und QAnon-Sektiererei.

14 Antworten auf „Die Konferenz: brennbarer, rechtsgeruckter Schwurbelschmalz“

Ganz schön viel Mühe gemacht für ein paar Schwurbler, gelle?
Was steckt dahinter?
Sind doch eh nur C Gesichter .
Oder findest du es besorgniserregend, dass Naidoo nach all dem Vernichtungsgekritzel in der letzten Zeit überhaupt noch jemand mit ihm
zusammenarbeitet?
Verklagt ihn doch.
Müsste doch ein Leichtes sein.
Mich interessiert die Art wie er Kunst
rüberbringt. Ob ich die Texte mag entscheide ich selbst, und nicht irgendwelche Lehrerdoubles.
Aber macht ruhig weiter. Das Recht dazu gestehe ich euch ein. Das muss ein Demokrat ,wie ich einer bin eben aushalten.
Außerdem wird seine Fangemeinde
dadurch nur noch größer.
Aber das wisst ihr bestimmt.
Psychologie erstes Semester, oder so 🤣🤣🤣

Schnuppelchen, der Naidoo persönlich ist uns doch völlig egal. Auch du im Übrigen. Gott sei Dank leben wir tatsächlich nicht in einer Diktatur, in der Flöten wie du uns erst irgend ein Recht zugestehen müssten.

Naidoo ist ein antisemitischer QAnon-Spinner. Solche Typen können wir schon aus Gründen der Logik nicht ernstnehmen.

Hä, wieso sollte man ihn verklagen? Was für ein Schwachsinn.

Wenn NaiQ mit Rechten abhängt und QKacke verklappt, dann ist er nicht dicht. Mehr ist nicht.

Jipp.

Aber das mit dem Verklagen passt so schön in Schnuppelchens nicht vorhandenes Rechtsverständnis. Kunstfreiheit ist auch ein hohes Gut. Aber genauso, wie niemand gezwungen ist, seine Meinung zu übernehmen, ist niemand gezwungen, Naidoos Musik zu hören. Aber das ist jenseits seiner Verständnisschwelle.

Tatsache ist jedoch, dass es hier gar nicht um musikalische Qualität ging.

Was vor zwei Jahren noch zur Verurteilung wegen Verleumdung geführt hätte, ist heute – in Zeiten der Corona-Pandemie – eine glasklare Sache: Xavier Naidoo, ehemaliger Star der Soul-Pop-Musikszene, ist ein der rechtsextremen Szene zugewandter Shoaleugner.
Am 4.3.2021 schrieb er bei Telegram: „Die Juden sind die Täter! Ihr Holocaust ist eine Lüge […]. Ausschwitz war ein Arbeits- und kein Vernichtungslager!“
https://archive.is/zMXAZ
Naidoos Beitrag stammt ursprünglich vom extremistischen Shoaleugner Attila Hildmann. Naidoo hat die Hetze nicht verlinkt, sondern als „eigenen“ Beitrag veröffentlicht. Somit hat er sich selbst zweifelsfrei wegen Holocaustleugnung strafbar gemacht.

Stefan Michels, aka Stefan Raven, der verantwortlich für die Homepage „Der Konferenz“ zeichnet, hat vor kurzem zusammen mit Kategorie-C-Mann Hannes Ostendorf CDs versteigert und den angeblichen Erlös in Höhe von 1938,88 (!!!) Euro an die zur Haft verurteilten Shoaleugnerin Marianne Wilfert überwiesen.

Was kommt für diese Menschen eigentlich nach Corona?
Ich denke nicht, dass Herr Naidoo mit diesem Pöbel im Gepäck an die “Erfolge” von damals anknüpfen kann.

Der Sytemumsturz, denken sie.
Der Psychiater, meinen einige.
Umschulung auf Klimazweifler, sehen wir.

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