Kategorien
AttilaHildmann OpTinfoil

Attilas Imperium – mehr Schrumpfschlauch als Empire?

Attila Hildmann hat die Bilanzen der Empire GmbH für 2017 und 2018 veröffentlicht. Uff…

“Ich bin Unternehmer, ich zahle Millionen an Steuern”

Wer erinnert sich nicht an Attilas Worte auf den Hildmann-Demos, mit denen er versuchte, Polizisten zu beeindrucken und mit denen es ihm gelang, seine unbedarften “Jaaaaaa, Attilaaaaaa, wir lieben Dich”-Rufer davon zu überzeugen, dass er der Macher des Jahrhunderts ist.

Nun, die Wahrheit bei seiner in 2016 gegründeten Firma sieht dann doch wenigstens bis zum Jahre 2018 etwas trauriger aus. Nicht viel Gewinn in 2016 und 2017, 2018 sogar Verluste …

Verluste macht jedes Unternehmen am Beginn mal. Investitionen und sowas; muss sein dürfen. Aber “Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag” in 6-stelliger Höhe bei einer Bilanzsumme ebenfalls in 6-stelliger Höhe … okay, die Bilanz sagt nicht, wo das Geld ist, nur dass es nicht da ist. Vielleicht in Attis Pizzakarton?

Aber hey, das Unternehmen existiert noch, und eine das alles bedeutet nicht zwingend, dass das Unternehmen tatsächlich überschuldet ist, nur weil es bilanziell überschuldet scheint. Auch die Negativmerkmale in der Kreditempfehlung – oder vielmehr in der “Keine Kreditempfehlung” -, sagen bei einem jungen Unternehmen nicht viel.

Die Bilanz sagt jetzt nicht, dass Attilas Empire GmbH quasi pleite war. Aber sie sagt: Es hätte besser laufen können. Und für einen, der immer richtig dicke Reden schwingt, ist das schon enttäuschend und schwach.

Aber was ist an Attila nicht … enttäuschend und schwach?

Was zu einer solchen Bilanz führt: Nun, das wissen andere besser als wir. Schreibt es in die Kommentare.

Eines fragen wir uns dann aber doch: Attila hatte immer mit seinen immensen Spenden für sein Tigerprojekt angegeben. Wovon? Von Buchtantiemen? Später hat er dann pro verkaufter Dose Daisho gespendet, sagt er, aber bis dahin?

Ach, wer weiß. Würde irgendjemand etwa Attila Hildmann so etwas zutrauen wie einen Griff in die eigene Kasse oder dass er über seine Verhältnisse lebt oder Insolvenzverschleppung?

Attilaaaaa, wir lieeeeeben Dich! Merkste, oder?

Interessant wäre jetzt die Bilanz 2019, aber die liegt natürlich noch nicht vor. Ob er dafür auch wieder ein Ordnungsgeldverfahren in Kauf nimmt, wie schon für die von 2018 und 2017?

Aber so richtig los ging es bei Attila ja erst 2019 und 2020, wie wir im vergangenen Jahr schon anmerkten. Also vor seinem Ausraster und der Auslistung. Sagt er. Ihr erinnert Euch?

10 Antworten auf „Attilas Imperium – mehr Schrumpfschlauch als Empire?“

Könnte es sein, dass er zu dem Zeitpunkt expandiert hat und Ware produzieren lassen hat und ausgeliefert? Das würde einen hohen Fehlbetrag erklären, wenn die Zahlungen noch nicht reingekommen wären. 2019 ist dann richtig interessant! Credit Score ist bei so einer kleinen Klitsche schwer einzuschätzen. 15.000 Gewinn macht der Kassierer beim Aldi auch. Ganz ohne Tiger.

Wir sind ja keine Buchhalter, aber das wären dann Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die auf der Aktiva-Seite der Bilanz unter Umlaufvermögen oder Warenbestand der unter Aktiva im Anlagevermögen vermerkt wäre, dann wäre alles okay. Das wird es eher nicht sein.

Das umlaufvermögen steigt ja steil an, ebenso die (kurzfristigen) Verbindlichkeiten.
Hier sind also (durch Fremdkapital finanziert) was auch immer gekauft worden. (mittelverwendumg unklar, eher nichts was im Anlagevermögen zu bilanzieren wäre)

Insgesamt eine Momentaufnahme die garnicht gut aussieht und beim neutralen Betrachter alle Warnlampen angehen.
Und – Steuern zahlt man mit dieser Bilanz sicher nicht im Millionenhöhe…

Aha, klingt nicht gut und Fremdkapital ist nicht ausgewiesen…
Insgesamt kein guter Zustand für ein Unternehmen.

Zu den Steuern: er hat ja noch Tantiemen aus Buchverkäufen, wenn er da jetzt die in der Szene üblichen Milliarden Bücher verkauft … hätte … nee 🙃

2018 hat Attila seine Snackbar II in Kreuzberg eröffnet, die er 2019 wieder schließen musste. Könnte der Grund für den nicht gedeckten Fehlbetrag sein. Seine Verbindlichkeiten sind allerdings nicht ohne, von Steuerzahlungen in Millionenhöhe ist er Millionenkilometer entfernt. Interessant ist dann die Bilanz 2019 – wir werden es sehen.
Ist doch schon lustig, dass er erst nach Strafgeldaufforderungen seiner Pflicht zur Vorlage der Zahlen nachkam, 2017 und 2018!
Der Typ ist so durch…..

Könnte, aber eher nicht wahrscheinlich, dass er mit dieser Snackbar einen Fehlbetrag erwirtschaftet, den er nicht ausweist in der Bilanz. Daran wäre ja nun nichts Schlimmes, Investitionen gehen halt mal schief. Aber so …

Wie waren gleich die 3 Insolvenzgründe?
– Zahlungsunfähig
– drohende Zahlungsunfähigkeit
– Überschuldung?

Was sagt Paragraph 19 der Insolvenzordnung?

„ 1Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens in den nächsten zwölf Monaten ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich.“

Wird äußerst spannend, was der erfolglose Physikstudent für 2019 präsentieren lässt.

Der Link funktioniert nicht, da hier eine Session-ID enthalten ist, die wahrscheinlich schon abgelaufen ist. Das so zu verlinken, geht nicht.

Wodurch seine Mutter so verschuldet ist, das steht auf einem anderen Blatt. Kann sein, dass es mit Attila zusammenhängt, muss aber nicht.

Ihre Privatinsolvenz hat jedoch keinen Einfluss auf die GmbH.

Kommentare sind geschlossen.