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Razzia bei Masken-Doktor Weikl in Passau

Dr. med. Weikl aus Passau war einer der Ärzte, die im großen Stil Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausstellte. Jetzt kam die Polizei-eieiei.

Tja. So kann es gehen. Eben noch die Kurven von Homburg angeschaut, mit Bhakdi geklönt, paar Atteste ausgestellt – und schon steht Polizei vor Privatwohnung und Praxis: Dr. Weikl, einer der bekannteren Attestierer gegen die Maskenpflicht und im Vorstand des MWGFD e.V., steht im Verdacht, seinen Patienten unrichtige Maskenatteste ausgestellt zu haben.

Bereits im Oktober informierte ein Busfahrer aus dem Landkreis Freyung-Grafenau die Polizei: Er bezweifelte die Echtheit eines Attests, das eine Schülerin ihm vorgelegt hatte. Mittlerweile ermittelt eine Ermittlungsgruppe der Kripo Passau in über 70 Verdachtsfällen aus den Landkreisen Deggendorf, Freyung-Grafenau, Passau und Rottal-Inn.

Nun also die Durchsuchung von Praxis und Wohnung von Weikl in Passau.

Passauer Neue Presse (PNP) berichtet:

Am Mittwochvormittag wurde nun eine Arztpraxis im Passauer Stadtgebiet durchsucht. Die Ermittler sicherten eigenen Angaben zufolge zahlreiche Beweismittel – Patientenunterlagen, PCs, Laptops und sonstige Speichermedien. Diese werden nun bei der Kripo Passau ausgewertet. Ersten Erkenntnissen zufolge stellte der Arzt über 1000 Atteste für Patienten im ganzen Bundesgebiet aus. Die überwiegende Mehrheit ging laut Polizei jedoch an Personen aus niederbayerischen Landkreisen.

https://www.pnp.de/lokales/stadt-und-landkreis-passau/passau-stadt/Falsche-Masken-Atteste-Kripo-durchsucht-Arztpraxis-in-Passau-3867995.html

Dass es sich um Weikl handelt, das hat Markus Haintz auf Telegram verkündet.

Dr. med. Weikl ist bekannt in Coronakreisen. Er wird gern empfohlen, schließlich ist er zusammen mit Professor Bhakdi und Professor Homburg im Vorstand des Vereins MWGFD e.V., „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.“. Gemäß der Vereinswebsite ist er stellvertretender Vorsitzender, also Stellvertreter von Bhakdi. Der Verein hat auch seinen Sitz in der Wittgasse in Passau, in der Praxis von Weikl.

Damit sitzt er ja an der Quelle:

Bhakdi hat gerade gestern den Satirepreis „Das Goldene Brett vorm Kopf“ erhalten; Homburg ist bekannt für seine Entstellung von Kurven und Diagrammen – dem homburgen – und seiner fehlerhaften Rechenwege, was mittlerweile „einen Homburg rechnen“ genannt wird.

1000 Atteste – das ist ne Nummer. Üblicherweise sind diese Atteste keine Kassenleistung, privat berechnen die Ärzte gern 50 Euro oder mehr …

8 Antworten auf „Razzia bei Masken-Doktor Weikl in Passau“

Manche Leute vertragen halt keine Masken oder haben Angst davor. Schließlich ist der Nachweis, dass Masken etwas bringen medizinisch noch sehr umstritten. Warum also Menschen zwingen eine Maske zu tragen? Das ist totalitär und diskriminierend.

Wenn Menschen einen wirklichen Grund haben, bekommen sie ein richtiges Attest und haben keine Probleme.
Hier geht es um unkorrekt ausgestellte Atteste, die ohne Anamnese und Untersuchung bundesweit verteilt werden. Damit macht sich der Arzt und derjenige, der das falsche Attest nutzt, gleichermaßen strafbar.
Und nein, es ist nicht umstritten, dass eine Mund-Nase-Bedeckung die Ausbreitung des Virus verringert. Das ist Tatsache.
Bedenke: die Maske soll nicht den Träger schützen, sondern die in seiner Umgebung.
Und dann bitte nochmal die Begriffe totalitär und diskriminierend nachschlagen.

Also das ist doch Unsinn (Faktenchecker?) was Sie da behaupten. Es gibt in der Fachliteratur jede Menge pro und contra Effektivität von Masken, und zwar auf allen fachlichen Niveaus, von Professoren usw. bin zum Schustermeister um die Ecke.
Solange das so ist, sollte man immer im Zweifel für den Angeklagten entscheiden, das ist der, der keine Maske tragen kann, will, möchte. Alles andere ist totalitär (SED und Antifa Denke, halt Mekel’sche DDR Denke).
In der Folge werden Ärzte auf diese Weise eingeschüchtert, dass sogar Patienten sich gar nicht mehr trauen den Hausarzt zu fragen. Wenn jemand Angst hat, weil sein Schlaganfallrisiko vielleicht steigt wenn Maske getragen wird, warum setzt man sich darüber hinweg? Welche Norm beschreibt die med. Anforderungen an den Stofffetzen oder widerlegt diese Bedenken? Es müsste auch hier Langzeituntersuchungen und Studien geben, die es aber nicht gibt! Genauso gut könnte man Omas Einkaufsnetz überhängen, um als Maskenträger zu gelten. Das ist Diskriminierung der Leute, die einfach nur Angst haben, egal ob begründet oder eingebildet (psychisch). Diese Leute werden durch Lobbyisten diskriminiert. Ihr Artikel ist übrigens stark geframt!

Es gibt viele unterschiedliche Studien, richtig, im Gespräch war zuletzt ja immer eine Studie aus Dänemark.
Allein, viele Studien behandeln die Frage, in wie weit die Maske den Träger schützt. Das ist bei der dänischen Studie ebenfalls so. Hier ging es um chirurgische Masken, die gar nicht dafür gemacht sind, den Träger zu schützen. Andere Studien belegen, dass ein einfacher Mund-Nase-Schutz die Verbreitung von Tröpfchen im Raum deutlich verringert – und damit das Risiko, das Virus zu verbreiten.
Nochmal: es geht bei den Masken darum, die Verbreitung der Tröpfchen zu verhindern, über die sich das Virus verbreitet. Dass auch ein Stofffetzen vor dem Mund das tut, ein Netz nicht, sollte klar sein. Wer sicher gehen will, die anderen zu schützen (ich trage die Maske nicht für mich, sondern für andere in meiner Umgegung, auch für Sie, Peter), trägt halt eine solche, die Chirurgen tragen. Die stehen damit stundenlang am OP-Tisch und die Maske verhindert effektiv, dass seine Keime über die Ausatemluft ins Operationsfeld gelangen.
Niemand hat ein Problem damit, wenn jemand keine Maske tragen kann. Sei es aus psychischen oder physischen Gründen. Wirklich niemand.

Im Zweifel für den Angeklagten! Na dann Maske auf, lieber zuviel Schutz als zu wenig. Wer sich da aus der großen Mehrheit ausgrenzen möchte, bitte, der bleibt halt weg wo Masken erforderlich sind oder verordnet werden. Fake-Atteste machen den Menschen, welche tatsächlich keine Maske tragen können, einfach nur das Leben schwer. Solche Menschen zeigen auch bereitwillig ihr Attest vor, ohne Gejammer oder Datenschutz-geflenne.

Diskriminierend kann es nicht sein, weil alle die gleiche Pflicht haben.
Totalitär kann es nicht sein weil die große Mehrheit dafür ist. Und das Recht auf Gesundheit und Schutz vor dem Tod der anderen wiegt in diesem Fall höher.
Es zwingt aber keiner jemand dazu dort hinzugehen, wo man eine Maske tragen muss. Könnte man genauso sagen.
Recht hat was mit abwägen abwiegen zu tun. Justitia bekannt?

Was hat das mit der Vetreilung von unkorrekt ausgestellten Attesten zu tun ? Das ist ganz einfach Betrug und eines Mediziners unwürdig. Hoffentlich bekommt er eine angemessene Strafe. Er wird ja die Atteste auch nicht kostenlos ausgestellt haben.

Es besteht der Verdacht, dass er „falsche Atteste“ ausgestellt hat, so wie es im Artikel steht. Vorverurteilung ist auch nicht gut. Wenn er allerdings Atteste ohne Untersuchung ausgestellt hat, ist das strafbar und verstößt gegen die ärztliche Berufsordnung.

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