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Solidarität mit den Demonstranten in Cuba und der LGBTQ-Community in Bangladesch

Tausende von Menschen haben sich am Sonntag in der Hauptstadt Havanna und mehreren anderen Städten den Protesten gegen die Regierung Kubas angeschlossen.

Videos in den sozialen Medien, unter dem Hashtag #SOSCuba gepostet, zeigen Menschen, die Freiheit und Demokratie fordern und Impfstoffe zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie verlangen. (BBC)

Demonstrationen sind selten in Kuba, sie kommen zu einem Zeitpunkt, da das wirtschaftlich gebeutelte Land eine Rekordzahl von Covid-Infektionen meldet und u.a. durch die Pandemie der Tourismus und die Wirtschaft am Boden liegen. Cuba hat erst am vergangenen Freitag einen eigenen Impfstoff zugelassen,

Die Opposition erklärte, dies seien die größten Anti-Regierungs-Proteste auf der Insel seit fast 30 Jahren.

Ein Demonstrant in San Antonio de los Banos, 30 km (20 Meilen) südlich von Havanna, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Menschen seien wütend über “die Situation mit Strom und Lebensmitteln”.

Um Solidarität mit den Demonstranten zu bekunden und Sympathie für ihren Kampf auszudrücken, haben Anons eine Website der Regierung Bangladeschs, die sie gerade gehackt hatten, mit einem speziellen Defacement versehen, in dem unter dem Hashtag #SOSCuba auf die Demos hingewiesen wird.

Bangladesch hat es in dem Fall nicht ohne Grund erwischt – und deswegen der zweite Teil des Defacements: die Regenbogenfahne.

Die Regierung Bangladeschs fällt schon seit längerem mit Repressalien gegen die dortige LGBTQ-Community auf. Die Wahl 2018 in Bangladesch wurde von Wahlbeobachtern als nicht demokratisch bezeichnet. Die Anons fanden, dass es mal wieder Zeit für ein Zeichen ist, für Banladesch und andere Staaten, dass dies genau beobachtet wird. Dies und die Menschenrechte im Allgemeinen.

Wer tatsächlich glaubt, Deutschland sei eine Diktatur und die Grundrechte eingeschränkt, dem sei ein Blick über den Tellerrand hinaus, ein Blick auf andere Staaten empfohlen. Staaten, in denen Menschen hungern und kaum Rechte haben.

5 Antworten auf „Solidarität mit den Demonstranten in Cuba und der LGBTQ-Community in Bangladesch“

Tut mir leid, aber irgendwie komme ich nicht so ganz mit. Was haben die Proteste in Kuba mit einer gehackten Seite in Bagladesh zu tun, welche sich für die LGBTQ ausspricht?

Ja, so ist es nicht. Das Defacement der Bangladesch-Regierungswebsite spricht sich im Defacement für LGBTQ (Regenbogenflagge) aus, da die Regierung diese Gruppe mit Repressalien unterdrückt. Gleichzeitig weist es auf die Demonstrationen und #SOSCuba hin als Zeichen der Solidarität. Es ist eigentlich im Defacement zu lesen. Das sollte man sich anschauen.

Warum dies so gemacht wurde, das entzieht sich unserer Kenntnis. Wir sind die Boten …

Es ist wohl eher gemeint, dass der Artikel selbst ein wenig kompliziert zu lesen ist, als würde zwischen dem Absatz zu SOSCuba und der Seite der Regierung Bangladesh der eine ohne andere Satz fehlen… Zumindest kommt mir das beim lesen ein wenig komisch vor.

Ah, okay, danke, dann werden wir das ergänzen. War spät in der Nacht.

Edit:
Wir haben den Artikel etwas umgeschrieben, damit die Intention deutlicher wird.

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