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Markus Haintz – Hochschule schmeißt ihn raus

Die Hochschule Biberach hat Markus Haintz als Lehrbeauftragten entlassen.

Seit einiger Zeit war Markus Haintz Lehrbeauftragter der Hochschule Biberach. Bereits am 02.09., also kurz nach der Demo in Berlin, wurde ihm gekündigt.

Besonders schön der Passus:

Zwar unterliegen die Hochschulen bei der „Beschaffung“ von Lehrleistungen nicht dem Vergaberecht, allerdings ist auch von Lehrbeauftragten, die zudem nach §56 Abs. 2 S. 2 LHG in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis stehen, zu erwarten, dass sie nicht nur fachkundig und leistungsfähig, sondern auch zuverlässig und rechtstreu sind.

[…]

Nicht zuletzt möchte ich persönlich bei allen Versuchen des Verständnisses Ihrer Entwicklung und Positionen unmissverständlich klarstellen, dass Sie nicht das geringste Verständnis dafür erwarten können, mit welchen Subjekten Sie sich öffentlich einlassen. Sie sollten sich dafür schämen […]

Er verkündet dies selbst heute auf Telegram. Warum erst heute, keine Ahnung, aber natürlich ruft er seine Follower dazu auf, seinem ehemaligen Chef mitzuteilen, wie sie dazu stehen.

Haintz, Jung, kannst Du nicht ein einziges Mal mit Anstand verlieren? Bist Du so wirklich so ein Mimimi-Typ, der immer nach den Geschwistern ruft? Rufst Deine Hasstruppe zum Downvoten der Hochschule?

Peinlich, irgendwie winzig.

Hier mal die PDF in Gänze:

Besonders lesenswert.

Update 28.10.2020, 18:53 Uhr

Mittlerweile hat die Hochschule Biberach eine Stellungnahme zu dem dem Vorgang veröffentlicht. Diese zeigt, dass wie erwartet Haintzelmännchens willige Vollstreckerhorden unterwegs sind.

5 Antworten auf „Markus Haintz – Hochschule schmeißt ihn raus“

Es fällt mir bei allem was Querdenker so posten extrem schwer dem Glauben zu schenken! Ist das Schreiben der Uni verifiziert oder doch nur ein von Haintz selbst erstelltes Dokument? Vielleicht ist sein Vertrag zum 31.08.20 ausgelaufen ohne weiteren Kommentar! Ich traue es diesem sogenannten RA zu, solch ein Schreiben selbst erstellt zu haben, um sich selbst als tragisches Opfer eines vermeintlich diktatorischen Systems darzustellen.

Eine interessante Frage, aber letztlich wäre es für einen Rechtsanwalt eine sehr schwerwiegende Straftat, ein solches Dokument mit Unterschrift zu fälschen. Wir reden zwar von Haintz, aber das wäre schon heftig.
Wir haben jedoch nicht bei der Hochschule nachgefragt. Da es gerade durch Twitter geht, mit Mention der Hochschule, könnten die sich ja dazu äußern.

Update: Mittlerweile hat die Hochschule sich geäußert, wir haben den Artikel ergänzt.

Das glaube ich nicht. Der Verfasser des Kommentars beruft sich auf Kant und mit dem hat Haintz (wie in dem Schreiben der Hochschule, gegen das er sich zu Wehr setzt) offensichtlich nichts zu tun. Es ist das Schreiben selbst, das Haintz als Verfasser ausschließt.

Ich finde, es wird langsam Zeit, das unrechtmäßige und verfassungsfeindliche Verhalten des Markus Haintz zu dokumentieren und der Rechtsanwaltskammer Stuttgart (sie wäre für ihn zuständig) zu melden.
Er hat mindestens eine Abmahnung verdient.

Die Hochschule hat ihn laut des Schreibens nur nicht weiterbeschäftigt, d. h. am 31.08.2020 ist sein Lehrauftrag/Dozentenvertrag ausgelaufen und er hat für das Wintersemester halt keinen neuen bekommen.
Das ist keine Kündigung, weil kein Arbeitsverhältnis bestand. Man könnte es anders ausdrücken: Die Hochschule fand ihn so doof, dass sie noch nachgetreten haben. Ein Einzeiler, wie z. B. „Wir werden in Zukunft keinen Lehrauftrag erteilen.“ wäre ausreichend gewesen. Aber nicht notwendig, weil kein Vertrag nach dem 31.08.2020 bestand.
Dem Kai Pauling (Widerstand2020, Wir2020) dürfte ähnliches an der FOM Hamburg widerfahren sein.

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